Was können wir für unsere Insekten tun?

Was kann jeder einzelne zum Überleben von Insekten aber auch anderer Tiere beitragen und wie der Umwelt helfen?

 

Podiumsteilnehmer: Landwirt Werner Mauth, Imkerin Gabriele Stryschik, Vorsitzender des NABU-Kreisverbandes Soest Peter Hoffmann, Bundesumweltministerin Svenja Schulze, Wickedes SPD-Vorsitzende Inga Westermann, Moderator MdB Wolfgang Hellmich

Große Fragen, auf die es dennoch manchmal auch im Kleinen umsetzbare Antworten gibt.

Unsere Podiums-Diskussion zum Thema „Zukunft für Schmetterling, Biene und Co. – Was tun gegen das Insektensterben?“ beleuchtete auch diese Fragen und zeigte wie wichtig der Dialog zwischen Umweltverbänden, Landwirtschaft, Imkern und Politik ist.

Einfach mal eine Ecke im Garten wild lassen. Dazu riet Peter Hoffmann, Vorsitzender des NABU-Kreisverbandes Soest. Wenn man die Natur sich selbst überlässt, wächst genau das, was zum Boden passt. Dies muss bei Wildblumen-Mischungen nicht immer der Fall sein. Hier sollte man unbedingt auf die Zusammensetzung der Pflanzenmischung achten oder regionales Saatgut verwenden. 

Die Lippstädter-Mischung kann hierzu Vorbild auch für Wickede (Ruhr) werden. Es wäre doch gut, die erste Idee des Bürgermeisters Dr. Michalzik bald umzusetzen und die Wickeder Saatgutmischung mit dem 50. Gemeinde Geburtstag im nächsten Jahr zu verbinden.
Aber auch bei der angedachten Beleuchtung des Trommelwehres an der Ruhr, sollte man an nachtaktive Insekten denken. Angezogen vom Licht kommen diese nicht mehr dazu in Ruhe zu jagen. Hier kann eine Beleuchtung abhelfen, die Insekten weniger beeinflusst.

Mal eine Ecke im Garten wild lassen, bedeutet aber auch Holz und Steine liegen zu lassen und so Unterschlupf zu bieten. Hier können nicht nur Insekten ein Heim finden sondern auch Vögel und Nagetiere. 

Begrüßung durch Inga Westermann

Teil 1, Fotos: Daniela Maria Kriegel, Text: Inga Westermann