Ferienspaß: Gemeinde Wickede-Ruhr und der hiesige SPD Ortsverein organisierten wieder einen gelungenen Zoobesuch.

Wickede/Münster: Zur alljährlichen Ferienspaßaktion besuchten Kinder und Erwachsene am Montag den 19. August den Allwetterzoo in Münster.

Bei sonnigem Urlaubswetter und einer gut gelaunten Reisegruppe, die durch die Betreuer Ellinor Schilling (stellvertretende Bürgermeisterin und Ratsfrau), Monika und Harald Dürr (alle 3 Mitglieder im SPD Ortsverein) ergänzt wurde traf man sich am Montagmorgen am Bürgerhaus. Herzlich begrüßt wurde die Schar, aus 15 Kindern und 8 Erwachsenen, von Dorothea Behme (Gemeindeverwaltung-Organisation) bevor man sich pünktlich um 9 Uhr mit dem Bus in Bewegung setzte. Im Bus wurde an die jungen Ausflügler natürlich eine kleine Wegzehrung verteilt.

So ausgestattet begannen dann auch schon hier während der Anreise „tierische” Gespräche. Am Eingang des Zoos war dann der Höhepunkt der Neugier erreicht.

Zoobesuch, Foto: SPD

Auf dem Rundweg im Zoo begegneten den Kindern die kleinen Brillenpinguine, die sich unter den Besuchern offensichtlich wohl fühlten. Viel zu entdecken gab es auch über manches „wilde“ Tier welches keinen Zugang nach außen hatte. Die Begegnung mit Tigern, Löwen, Affen, Nashörnern, Giraffen, Elefanten begeisterte Kinder und Erwachsene gleichermaßen.

Eine Freude war es, den Kängurus beim Hüpfen und Spielen, beim Sonnen und Faulenzen zuzusehen. Gerade einmal halb so schwer wie ein Gummibärchen und winzig klein sind die Bennettwallabys bei ihrer Geburt. Und dann heißt es: ab in den Beutel. Das Beste ist, dass die Kinder richtig nah an sie herankommen können um ein Känguru-Baby aus seinem Beutel herausblinzeln zu sehen.

Direkt neben den Bennett-Kängurus wohnen die „Lachenden Hänse“ und sind ebenfalls Australier. Mit dem Geburtstag ( bzw. Schlüpftag ) eines Kükens gab es hier am 26. Juni Nachwuchs. Der Lachende Hans gehört zur Familie der Eisvögel. Sein Ruf klingt wie das Lachen eines Menschen und lacht seine Konkurrenten einfach in die Flucht. Dieser fröhliche Vogel ist in seiner Heimat sehr beliebt, da er Störenfriede wie z. B. Mäuse vertilgt. Nur beleidigen darf man ihn nicht. Man erzählt sich, wenn Kinder ihn beleidigen, dass diesen sofort ein Zahn schief wächst. 

Daraufhin begann natürlich bei dem ein oder anderem kleinen Zoobesucher eine gründliche Selbstuntersuchung der Mundhöhle bevor dann Entwarnung anstand.

Nach einem eindrucksvollen und spannendem Tag ging die Fahrt dann um 16 Uhr wieder nach Hause.

 (Text: Harald Dürr)