Unser Vorstand ist wieder komplett

Bei den Nachwahlen am Freitagabend wurde Tim Fischer einstimmig zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt und steht damit der SPD-Vorsitzenden Inga Westermann und Stellvertreter Jürgen Lörenz zur Seite.
Tim war vorher Beisitzer im Vorstand und freut sich auf die Herausforderung. Er wird sicherlich, wie von ihm gewünscht, an der neuen Aufgabe wachsen.

von links: Norik Velmer, Alexander Arndt, Tim Fischer, Inga Westermann, Jürgen Lörenz, Heinz Neuhaus, Harald Dürr

Kevin Cheshire, zuvor bereits beratend als AG 60plus Vorsitzender mit im Vorstand und Alexander Arndt, als neues Vorstandsmitglied, verstärken die Beisitzer.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Wir danken Bärbel Dittrich für ihr Engagement als stellvertretende Vorsitzende und sind froh, sie nach ihrem Rücktritt als Stellvertreterin weiterhin als Kreistagsmitglied in beratender Funktion im Vorstand begrüßen zu dürfen.

Foto: Dennis Theil

Im November haben wir mit unserem Antrag für eine “Insektenfreundliche Gemeinde Wickede (Ruhr)” die Gemeinde beauftragt, sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen.

Am letzten Dienstag wurde dann die Vorlage “Ökologische Vielfalt in der Gemeide Wickede (Ruhr)” in der Sitzung des “Ausschusses für Planung, Bau und Umweltangelegenheiten” beschlossen.

Wir freuen uns, dass die Gemeinde auch weiterhin bei der Pflege, Entwicklung und Neuanlagen unserer kommunalen Grünflächen die ökologischen Vielfalt beachten will und dass es bald eine regionale Saatgutmischung “Wickeder Vielfalt/Enser Mischung” geben wird.

Wir alle können etwas für die Lebensräume in unseren Gärten tun. Dazu gehört nicht nur das Anpflanzen von Blühpflanzen, die als Nahrung dienen können sondern auch der Erhalt von Rückszugsorten für die Lebewesen in unseren Gärten. Aber auch die Auswahl der Leuchtmittel kann zum Insektenschutz beitragen, indem zum Beispiel LED-Leuchtmittel gewählt werden. So werden Insekten weniger angezogen und damit auch weniger von der Jagd abgehalten.

 

Unseren vollständigen Antrag findet Ihr hier:

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Europa wirkt in unserem Alltag. Was bedeutet dies für uns zum Beispiel ganz konkret? Dank der Europäischen Union sind Tierversuche für die Entwicklung von Kosmetika in Europa verboten.

Eine gute Sache.

Die EU in unserem Alltag, Quelle Birgit Sippel

Veranstaltung ist abgesagt.

 

Wir mussten das Informatives Gespräch für Alleinerziehende am 23. März um 15 Uhr im Bürgerhaus im Rahmen des Frauenmärz leider auf Grund nur geringer Anmeldezahlen absagen.

Fragen können uns jedoch gerne unter info(at)spd-wickede-ruhr.de bis zum 30. März gemailt werden.

Auch gibt es auf der Interseite des Verbandes für alleinerziehende Mütter und Väter e.V. (VAMV) vielfältige Informationen.

 

Wir bitten um Verständnis.

 

Inga Westermann
Vorsitzende SPD-Ortsverein Wickede (Ruhr)

Gerne waren wir beim Neujahrsempfang der SPD im Kreis Soest (UB Soest) in Bad Sassendorf in der schönen Kulturscheune nahe der Salzwelten mit dabei.

Ehrengast Thomas Kutschaty (Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW) antwortete auf dem Podium ebenso auf die Fragen der UB-Vorsitzenden Marlies Stotz, wie Wolfgang Hellmich (MdB) als auch Christian Klespe für die Kreistagsfraktion der SPD.
Wir unterstützen die Forderung der NRW SPD nach einer Landeswohnungsbaugesellschaft sehr. Bezahlbare Wohnungen sind nicht nur in den großen Städten Thema. Auch im Kreis Soest wird es immer schwieriger, bezahlbare Wohnungen zu finden. Was machen  zum Beispiel Betriebe, wenn sie keine oder zu wenig Auszubildende finden, weil es für diese keine Wohnungen gibt?
Wir brauchen bezahlbares, ja gerechtes Wohnen. Diese müssen auch im Kreis Soest gebaut werden.
 
Ebenso gehören die Anliegerbeiträge abgeschafft. Es kann doch nicht sein, dass die CDU-FDP-Landesregierung jetzt darüber nachdenkt, diese Entscheidung den Kommunen zu überlassen. Reiche Städte können es sich dann leisten, nichts mehr für ihre Straßen von den Bürger zu fordern und ärmere Städte müssen weiter die Rechnung an ihre Bürger schicken. Wie ungerecht ist das denn?

Auch die SPD Forderung, kein Kind zurück zu lassen, ist immer noch aktuell. In Deutschland bestimmt immer noch zu sehr die finanzielle Situation des Elternhauses welcher Bildungsabschluss erlangt wird.
Hier müssen Bund, Land und Kommunen eng zusammenarbeiten und auch das Gute-KiTa-Gesetz ist nur ein Schritt auf dem Weg.

(Text: Inga Westermann)

Neujahrsempfang SPD UB Soest, von links nach rechts Irmgard Ehresmann, Inga Westermann, Thomas Kutschaty, Ellinor Schilling und Helmut Bäcker

Bei Wahlen wählen wir unsere Volksvertreter und bestimmen Regierungen mit.
Es ist heute schwer vorstellbar, dass Frauen einst das Recht abgesprochen wurde eigene Entscheidungen für ihr Leben zu treffen. Auch wählen durften sie nicht.

Dies ist seit 100 Jahren anders. Dafür haben Sozialdemokratinnen gekämpft. Dafür sind wir dankbar.

Hier findet Ihr Informationen zu jenen starken Frauen,  “Starke Stimmen für Demokratie”.

Aber noch ist viel zu tun.

Wir dürfen wählen aber noch stehen zu wenig Frauen zur Wahl. Zu wenig Frauen sitzen in unseren Räten und Parlamenten.

Wir arbeiten und leisten viel, aber zu oft verdienen wir dafür weniger als Männer, zu wenig.

Es ist noch viel zu tun.

Lasst uns weiter kämpfen.
Für echte Gleichberechtigung.

(Text: Inga Westermann, Link leitet weiter auf die Seite spd.de)

Frohe und besinnliche Feiertage wünschen wir.

Zeit im Kreise der Familie.

Aber auch ruhige Stunden um einmal zurück zu blicken.

Ob Ente oder Gans, Kartoffelsalat mit Würstchen, schlesische Weißwurst mit Kartoffelbrei und Sauerkraut, vegetarisches Gericht oder ganz andere Speisen.

Familien entwickeln ihre eigenen Rituale oder begründen diese neu.
Familie bedeutet nicht immer Blutsverwandtschaft oder Heirat. Sie kann auch der Ort sein an dem man sich wohl und zu Hause fühlt.

Nehmt Euch Zeit für einander. Seid für einander da.
Genießt die Zeit.

 

Im Rahmen der Weihnachtsfeier der SPD Wickede erzählte Fritz Ziegler, ehemaliger Regierungspräsident, von der SPD in den 70 er Jahren.

Er hat in vielen Bereichen den Strukturwandel in NRW mitbegleitet und gestaltet. Sozialdemokratische Politik bedeutete genaue Planung. Weg von der Politik nach Gutsherrenart. Die Kommunale Neuordnung wurde durchgeführt, mit vielen Widerständen aber auch einer zukunftsfähigen Neuordnung. Nächstes Jahr feiert die Gemeinde Wickede (Ruhr) ihren 50. Geburtstag.

Auch der Steinkohlebergbau in NRW wurde genau geplant und es galt nie die Menschen aus dem Blick zu verlieren. Niemand fiel ins “Bergfreie”. So gab es auch für die Kumpel im Steinkohlebergbau immer eine Zukunftsperspektive nach dem Bergbau. Dies gilt auch noch im Dezember 2018, wenn der Steinkohlebergbau in NRW endgültig endet.

Für sein Lebenswerk und dafür, dass er im Besonderen die sozial demokratischen Ideale “Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität” verkörpert, bedankte sich die SPD-Vorsitzende Inga Westermann im Namen der SPD bei Fritz Ziegler und verlieh ihm die höchste Ehrung der Sozialdemokratischen Partei, die Willy-Brandt-Gedenkmedaille.

Text: Inga Westermann, Foto: Bärbel Dittrich

von links nach rechts Engelbert Gurka, Norbert Römer, Helmut Bäcker, Fritz Ziegler, Inga Westermann, Ellinor Schilling

 

Auf ein Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Wolfgang Hellmich

Am Montag, 3. Dezember, findet im Martin-Luther-Haus, in der Viebahnstraße 13A in Wickede (Ruhr) eine Sprechstunde mit dem heimischen Bundestagsabgeordneten Wolfgang Hellmich (SPD) statt.

„Der direkte Kontakt mit den Mitbürgerinnen und Mitbürgern ist mir für meine Arbeit in Berlin und im Kreis Soest sehr wichtig“, erläutert Wolfgang Hellmich. „Aktuell besteht viel Redebedarf. Ob es sich um die momentan dominierenden Themen oder um persönliche Anliegen an die Bundespolitik handelt – sprechen wir darüber!“

Die Sprechstunde findet von 14:30 Uhr bis 16:00 Uhr statt. Eine vorige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die SPD Wickede begrüßte Nadja Lüders, Generalsekretärin der NRW SPD aus Dortmund zum Thema Gerechtes Wohnen und diskutierte auch über die SPD an sich.

Es wird immer mehr mit Wohnraum spekuliert. Betongold und Luxussanierungen sind hier nur Stichworte. Hinzu kommen teils „seltsam“ hohe Nebenkostenabrechnungen großer Wohnungsgesellschaften.
Hier geht es um Geld und nicht mehr um Menschen, das muss sich ändern und dies heißt auch, dass der Staat mehr eingreifen muss.

Nadja Lüders

Nadja Lüders sieht Wohnen als Grundrecht. Es geht um das Dach über dem Kopf und vor allem sich zu Hause fühlen. Hier muss Spekulationen und Wucher Einhalt geboten werden.

Nicht nur Alleinerziehende und Alleinstehende finden immer weniger bezahlbare Wohnungen. Die Stadt Köln denkt über Werkswohnungen nach, da sie kaum noch Fahrer für Straßenbahnen und Busse findet, weil diese keine bezahlbaren Wohnungen mehr in Köln finden.

 

Auch sozialer Wohnungsbau kann hier eine Lösung bieten. Diesen muss man aber wollen und sich bewusst dafür entscheiden.
Dies kann z.B. wie in der Stadt Dortmund bedeuten, dass Bebauungspläne 30 % für sozialen Wohnraum vorschreiben und Investoren dies umsetzen müssen.

Wickede als kleine Gemeinde besitzt keine eigene Wohnungsbaugesellschaft. Hier könnte eine von der NRW-SPD geforderte noch zu gründende neue Landeswohnungsbaugesellschaft helfen. In diese bringen sich die jeweiligen Kommunen entsprechend ihrer Grundstücke ein und die Gesellschaft plant und baut nach Vorgaben der Kommunen.  Wohnraum mit gerechten Mieten ließe sich so schaffen. Aspekte wie barrierefreies oder barrierearmes Wohnen können hier beachtet werden.

Auch das ehemalige Mannesmanngelände sollte gerechtes Wohnen berücksichtigen.

 

Das Thema Abschaffung der Anliegerbeiträge ist auf Landesebene im Übrigen noch nicht vom Tisch. Die SPD-Fraktion hat dazu eine Gesetzesvorlage eingebracht und dazu müssen jetzt erstmal Experten angehört werden und dann geht es zurück ins Plenum.

 

Die SPD Wickede nutzte auch die Gelegenheit mit der Generalsekretärin der NRW-SPD Tacheles zu reden über Zustand und Zukunft der Partei. Klare Ziele müssen formuliert werden. Wie ein moderner Sozialstaat, der in Notlagen an der Seite der Bürger steht und diesem nicht sein Erspartes wegnimmt. So darf zum Beispiel Arbeitslosigkeit oder auch die Pflege der Eltern nicht in die Armut führen.

Text: Inga Westermann, Fotos: Dittrich

Diskussions-Veranstaltung zum Thema Gerechtes Wohnen