Aktionsprogramm Insektenschutz der Bundesregierung

Wir müssen den Horror des “stummen Frühlings” abwenden und alles dafür tun, dass es wieder mehr Insekten gibt und deren Vielfalt erhalten bleibt.
Wie entsetzlich wäre ein Frühling und Sommer ohne zum Beispiel unsere Bienen, die ich hier nur stellvertretend für alle Insekten nenne?

Deshalb müssen die Ursachen des Insektensterbens genau untersucht werden.

Biene

Einige Ursachen sind bereits thematisiert worden:
– Verlust an Lebensräumen und Pflanzen. Insekten leben in speziellen Lebensräumen und ernähren sich teils sogar nur von ganz bestimmten Pflanzen. Wenn die Lebensräume und Pflanzen verschwinden, verschwinden auch die Insekten.
– Pflanzengifte schädigen Insekten, nicht nur durch die Bekämpfung von sogenannten Unkräutern. Unkräuter gibt es aus Biologensicht nicht und für Insekten bieten sie wertvolle Nahrung.
– Lichtverschmutzung schädigt Insekten. Es ist nachts nur noch an wenigen Orten wirklich dunkel. Insekten werden wie von einem Staubsauger angelockt. Geschädigt und von der Jagd/Nahrungsaufnahme abgehalten.

Die Bundesregierung hat ein Aktionsprogramm Insektenschutz aufgelegt über das unsere Bundesumweltministerin Svenja Schulze in ihrem Eröffnungsstatement zu unserer Podiumsdiskussion informiert hat.

Wolfgang Hellmich mit Svenja Schulze

Wolfgang Hellmich mit Svenja Schulze

Es geht darum eine Trend-Umkehr zu bewirken, so dass es wieder mehr Insekten gibt.

Zu den Eckpunkten des Programms gehört:

  • Wieder mehr und vielfältige Lebensräume schaffen.
  • Die Lebensräume vernetzen, so dass ein “Grünes Band” entsteht. Dazu gehört zum Beispiel Rückzugsräume wie Hecken zu schaffen und den Landwirten Anreize zu bieten, damit Insektenschutz auch honoriert wird.
  • Schutzgebiete voran bringen und schaffen, in die sich Insekten und andere Tiere zurückziehen können.
  • Sorgsamer mit Pestiziden umgehen. Ausstieg aus Glyphosat. Neue Ackerbau-Strategie auflegen, damit Landwirte besser auf Pestizide verzichten können. Menge an Pestiziden deutlich verringern.
  • Reduktion des Nährstoff- und Schadstoff-Eintrages in Böden und Gewässer. Weniger Überdüngung, Stichwort: Stickstoff.
  • Reduktion der Lichtverschmutzung. Umstellung auf insektenfreundliche Beleuchtung.

 

Außerdem muss die Forschung intensiviert werden. Wir wissen noch viel zu wenig über Insekten. Welche Arten gibt es noch. Wo leben diese genau. Welche Bedingungen benötigen sie, um gedeihen zu können.

Die Finanzierung muss verbessert werden. Damit Landwirte im Einklang mit der Natur Landwirtschaften können.

Engagement muss gefördert werden. Es werden viele Aktive benötigt. Von mehr Randstreifen mit insektenfreundlichen Pflanzen in Städten bis hin zu Dachbegrünung in Gewerbegebieten.

Gärten und Balkone können mit blühenden regionalen Pflanzen bepflanzt werden, die die Insekten nutzen können. Wir können Rückzugsräume schaffen, in denen einfach mal Holz oder Steine liegen bleiben.

(Text: Inga Westermann, Fotos: Daniela Maria Kriegel & Inga Westermann)

 

Was können wir für unsere Insekten tun?

Was kann jeder einzelne zum Überleben von Insekten aber auch anderer Tiere beitragen und wie der Umwelt helfen?

 

Podiumsteilnehmer: Landwirt Werner Mauth, Imkerin Gabriele Stryschik, Vorsitzender des NABU-Kreisverbandes Soest Peter Hoffmann, Bundesumweltministerin Svenja Schulze, Wickedes SPD-Vorsitzende Inga Westermann, Moderator MdB Wolfgang Hellmich

Große Fragen, auf die es dennoch manchmal auch im Kleinen umsetzbare Antworten gibt.

Unsere Podiums-Diskussion zum Thema „Zukunft für Schmetterling, Biene und Co. – Was tun gegen das Insektensterben?“ beleuchtete auch diese Fragen und zeigte wie wichtig der Dialog zwischen Umweltverbänden, Landwirtschaft, Imkern und Politik ist.

Einfach mal eine Ecke im Garten wild lassen. Dazu riet Peter Hoffmann, Vorsitzender des NABU-Kreisverbandes Soest. Wenn man die Natur sich selbst überlässt, wächst genau das, was zum Boden passt. Dies muss bei Wildblumen-Mischungen nicht immer der Fall sein. Hier sollte man unbedingt auf die Zusammensetzung der Pflanzenmischung achten oder regionales Saatgut verwenden. 

Die Lippstädter-Mischung kann hierzu Vorbild auch für Wickede (Ruhr) werden. Es wäre doch gut, die erste Idee des Bürgermeisters Dr. Michalzik bald umzusetzen und die Wickeder Saatgutmischung mit dem 50. Gemeinde Geburtstag im nächsten Jahr zu verbinden.
Aber auch bei der angedachten Beleuchtung des Trommelwehres an der Ruhr, sollte man an nachtaktive Insekten denken. Angezogen vom Licht kommen diese nicht mehr dazu in Ruhe zu jagen. Hier kann eine Beleuchtung abhelfen, die Insekten weniger beeinflusst.

Mal eine Ecke im Garten wild lassen, bedeutet aber auch Holz und Steine liegen zu lassen und so Unterschlupf zu bieten. Hier können nicht nur Insekten ein Heim finden sondern auch Vögel und Nagetiere. 

Begrüßung durch Inga Westermann

Teil 1, Fotos: Daniela Maria Kriegel, Text: Inga Westermann

 

Kleiner Reisebericht vom 9.9.-12.09.2018:

 

Ein Gruppenfoto von der mehrstündigen Kahnfahrt
(mückenfrei) durch den Spreewald.

Helmstedt/Marienborn
Die ehemalige DDR-Grenze Helmstedt/Marienborn – der größte und bedeutendste Grenzübergang an der innerdeutschen Grenze während der Teilung bis 1989 – war am Sonntag die erste Station der viertägigen Bildungsreise von AWO und SPD-Wickede. 

Stacheldraht, Wachtürme und Schilder, die zur “Vernichtung von Grenzverletzern” auffordern: In Marienborn wird die deutsch-deutsche Vergangenheit lebendig.
Die Gedenkstätte erinnert an Republikflucht und den Alltag am Todesstreifen.

Auch heute noch führt auf der Strecke von Hannover nach Berlin kein Weg an der Grenzübergangsstelle Marienborn vorbei. Nur anhalten muss niemand mehr.

Magdeburg
Auf dem Weg durch den Osten Deutschlands haben wir am späten Vormittag Magdeburg, die Hauptstadt von Sachsen-Anhalt erreicht. Unmittelbar hinter dem Ufer der Elbe hat sich die in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges großenteils zerbombte Stadt ihr auf die Annalen der deutschen Geschichte zurückgehendes Wahrzeichen,
ihren den Heiligen St. Mauritius und St. Katharina geweihten gotischen Dom erhalten. In einer kombinierten Stadtrundfahrt/Stadtrundgang wurde durch eine sachkundige Reiseleitung die Geschichte Magdeburg und ihre Sehenswürdigkeiten der Reisegruppe näher gebracht.
Der heute gotische Dom von Magdeburg bietet einen schönen Einblick in das frühe und Hochmittelalter. Der Erbauer des Doms, Kaiser Otto I. des ersten Kaisers des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nationen  liegt hier begraben, samt seiner Frauen. Auch der Glauben und die Religion des Mittelalters wird hier einsichtig, vor allem mit Blick auf den Antisemitismus dieser Zeit.

Besucht und bewundern konnte die Wickeder Reisegruppe auch noch das letzte Hundertwasser-Haus nach Originalplänen des österreichischen Künstlers und Architekten Friedensreich Hundertwasser (1928-2000). Er wollte mit dem Projekt eine “Oase der Menschlichkeit” schaffen. Er gab dem Gebäude wegen seiner üppigen Begrünung und in  Erinnerung an die mittelalterlichen Zeiten Magdeburgs als Festungsstadt den Namen “Grüne Zitadelle”.
Am späten Nachmittag wurde die Hauptstadt Berlin erreicht.

Berlin
Am zweiten Tag stand dann eine mehrstündige Stadtrundfahrt/Stadtrundgang entlang der deutschen Geschichte und Politik auf dem Programm. Der Besuch des Deutschen Bundestages erfolgte am frühen Montagabend.

Brandenburg, Lübbenau, Spreewald
Am Dienstag (3.Tag) erfolgte ein ganztägiger Ausflug durch das Land Brandenburg. Ziel war Lübbenau im Spreewald.
Der Spreewald (sorbisch Blota) befindet sich im südöstlichen Teil Brandenburgs. Er ist das traditionelle Siedlungsgebiet der Sorben (Wenden), eines kleinen slawischen Volkes. Deshalb ist der Spreewald auch zweisprachig (sorbisch/deutsch). Insgesamt 970 km natürliche Fließe und künstlich angelegte Kanäle durchziehen den Spreewald. Seit 1991 genießt die Region den Status eines UNESCO-Biosphärenreservates. 18.000 Pflanzen- und Tierarten existieren hier. In weiten Teilen trifft man im Spreewald auf Urwälder (in denen die Birken vorherrschen) und Sümpfe.
Um die spreewaldtypische Landschaft mit ihrem Artenreichtum zu erhalten, muss der Wasserhaushalt reguliert werden. Dies geschieht über zahlreiche Wehre und Schleusen.
Der Gemüseanbau hat im Spreewald eine lange Tradition. Hier werden u.a. die berühmten Spreewaldgurken, Erdbeeren, Meerrettich und Ölsaaten angebaut.
Frisch gefangene Fische aus den Fließen und Kanälen findet man in vielen spreewaldtypischen Gerichten.

 Wie sagte ein Mitreisender zutreffend: “ich bin sehr beeindruckt, der
Spreewald ist wunderschön und einzigartig in Deutschland”!

Potsdam, Schloss Cecilienhof
Die Rückreise in die Heimat am vierten Tag, führte über Potsdam mit Besuch von Schloss Cecilienhof. Churchill, Truman und Stalin haben im Schloss Cecilienhof Weltgeschichte geschrieben. In den ehrwürdigen Hallen des Schlosses Cecilienhof trafen sich die Siegermächte des Zweiten Weltkriegs im Sommer 1945 zur Potsdamer Konferenz, offiziell als Dreimächtekonferenz von Berlin bezeichnet. Das Abkommen besiegelte das Schicksal Deutschlands und Europas. Das Haus ist das jüngste Hohenzollernschloss im Stil eines englischen Landhauses. Im Schloss befindet sich heute eine historische
Gedenkstätte, in der die Konferenzzimmer und Arbeitsräume der Teilnehmer der Potsdamer Konferenz besichtigt werden können.
Mit einer sachkundigen Führung durch das Schloss und den wunderschönen Gärten von Cecilienhof endete bei herrlichem Wetter die erlebnisreiche Bildungsreise.
Am frühen Mittwochabend erreichte eine zufriedene Reisegruppe Wickede.
Nach dem Motto, nach der Fahrt ist vor der Fahrt, werden AWO und SPD-Wickede auch im nächsten Jahr wieder eine Bildungsreise anbieten.

Text und Foto: Helmut Bäcker

Wiederkehrende “Anlieger”-Beiträge

Prüfung der rechtlichen Möglichkeit zur Einführung von „Wiederkehrenden
Beiträgen“ im Bereich der Straßenausbaubeiträgen

 

Fraktionsantrag der SPD zur TO der nächsten Ratssitzung

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
die Fraktion der SPD sieht für die nächsten Jahre einen erheblichen Instandsetzungsbedarf für gemeindliche Straßen, nicht zuletzt auch bedingt durch die aktuelle Verlegung der Glasfaserleitungen und die oftmals unvermeidliche Inanspruchnahme der Straßen und Bürgersteige durch die Versorger. Viele Straßen sind in einem sehr
schlechten Zustand und bestehen nur noch aus Ausbesserungen; Beispielhaft sei hier nur die Nordstraße genannt.

Die Bürger, Einwohner und Eigentümer von Grundstücken in der Gemeinde werden bei Erneuerung von Straßen in einem Zeitraum von ca. 30 bis 40 Jahren mit Ausbaubeiträgen belastet, die oftmals die Leistungsgrenze Einzelner überschreitet und in vielen Fällen zu erheblichen finanziellen Problemen führt. Hinzu kommen Vorbehalte gegen den erforderlichen Ausbau bzw. die Instandsetzung von Straßen und Bürgersteigen , hoher Verwaltungsaufwand zur Abrechnung der Maßnahmen für die
Verwaltung und die Anfechtung der Bescheide oder auch Anträge auf Stundung.

In einigen Bundesländern hat sich aus diesen Gründen bereits die Einführung eines „Wiederkehrenden Beitrags“ bewährt. Hier wird dem Umstand Rechnung getragen,
das alle Eigentümer der Grundstücke in einer Gemeinde vom guten Ausbau der Gemeindestraßen in gleicher Weise profitieren, die Kosten werden auf viele Bei-
tragzahler nach einem festgelegten Schlüssel verteilt und der Anteil des Einzelnen wird erträglicher. Eine solche Lösung wäre aus unserem Verständnis heraus auch
bedeutend sozialer, da kein Eigentümer mehr gezwungen wäre, wegen der Entrichtung hoher Erschließungskostenbeiträge sein Eigentum veräußern zu müssen.
Ob eine solche Regelung nach dem KAG NW (Kommunalabgabengestz) schon heute möglich ist, sollte geklärt werden. Sollte diese Möglichkeit nicht gegeben sein, könnte
der Rat dem Gesetzgeber eine Änderung des KAG NW vorschlagen.

Der Rat der Gemeinde Wickede (Ruhr) sollte daher auf Antrag der SPD-Fraktion beschließen, dass die Verwaltung die rechtlichen Möglichkeiten eines kostenneutralen
Wechsels zu wiederkehrenden Beiträgen prüft. Sollte diese Option nach geltendem Recht nicht möglich sein schlagen wir vor die Landesregierung aufzufordern, das
KAG NW entsprechend zu ändern bzw. den heutigen Erfordernissen anzupassen.

Mit freundlichem Gruß
gez. Engelbert Gurka

SPD fordert Mietenwende

Schwarz-gelbe Landesregierung schafft Mieterschutz ab!

 

Mit dem Kabinettsbeschluss für mehr Mieterschutz hat die SPD erste wichtige Schritte für bezahlbares Wohnen durchgesetzt. 

Leider macht gleichzeitig die schwarz-gelbe Landesregierung in NRW den Mieterschutz platt!

Mehr dazu hier: SPD Landtagsfraktion NRW: Schwarz-gelbe Landesregierung macht den Mieterschutz platt

Zitat: SPD-Landtagsfraktion NRW
Die schwarz-gelbe Landesregierung schafft den #Mieterschutz in #NRW ab:
2019: Abschaffung der Begrenzung von Mieterhöhungen im Bestand
2020: Abschaffung der Begrenzung von Mieterhöhungen bei Wiedervermietung
2020: Abschaffung des Schutzes vor Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen
2021: Abschaffung des Schutzes vor Eigenbedarfskündigungen
 

Wir brauchen dringendst mehr sozialen Wohnungsbau. Auch Gemeinde und Städte, die einen schlanken Staat fordern und alles abschaffen, was nicht zum Kerngeschäft gehört, müssen endlich um denken.

Außerdem brauchen wir eine Wende auf dem Wohnungsmarkt. Hier findet Ihr: Unser Plan für eine Mietenwende

Jeder hat ein Recht auf bezahlbaren Wohnraum. Spekulationen auf unser “Zuhause” müssen endlich aufhören!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freundinnen und Freunde,

Wir teilen uns die Erde als Lebensraum mit vielen Arten. Aber wann haben Sie zuletzt ein Insekt
in aller Ruhe aus der Nähe betrachtet? Mitverfolgt, wie eine Hummel durch eine Blüte krabbelt
und sich immer mehr Pollen an ihrem Leib ansammeln? Oder haben Sie sich je gefragt, wie hoch
der Druck der Lebensmittelindustrie auf die Landwirtschaft ist und wie wenig Wertschätzung der
Produktion unserer überlebensnotwendigen Nahrung entgegengebracht wird?

Rote Listen werden länger. Tierarten weniger. Wir betreiben Raubbau an unserem Planeten und
noch nie war der Earth Overshoot Day, auch Erdüberlastungstag genannt, früher erreicht als
2018. Dies ist der Tag des laufenden Jahres, an dem wir die Menge an natürlichen Rohstoffen
verbraucht haben, die die Erde innerhalb eines Jahres regenerieren kann.

Die SPD Wickede (Ruhr) lädt Sie herzlich zu unserer Podiums-Diskussion zum Thema „Zukunft
für Schmetterling, Biene und Co. – Was tun gegen das Insektensterben?“ mit Svenja Schulze,
Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit ein.

Mit auf dem Podium
werden diskutieren: Peter Hoffmann (Vorsitzender des NABU-Kreisverbandes Soest), Landwirt
Werner Mauth und Imkerin Gabriele Stryschik. Moderation: Wolfgang Hellmich (MdB)

 

17. September 2018 | 18 Uhr

Bürgerhaus Wickede (Ruhr)

Kirchstraße 4 | 58739 Wickede (Ruhr)

Die SPD ist überzeugt, dass ökologisches Handeln zu mehr sozialer Gerechtigkeit führt. Wir rufen zum Mitmachen auf!
Kommen Sie vorbei. Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion mit unseren Gästen und mit Ihnen.

 

mit freundlichen Grüßen

 

Inga Westermann   Wolfgang Hellmich
Vorsitzende   Mitglied des Deutschen Bundestages
SPD-Ortsverein Wickede (Ruhr)   Vorsitzender des Verteidigungsausschusses

 

 

Kinder entdeckten wilde Tiere

Ferienspaß: Gemeinde und SPD Ortsverein Wickede-Ruhr organisierten wieder einen gelungenen Zoobesuch.

Wickede/Münster: Zur alljährlichen Ferienspaßaktion besuchten 31 Kinder und 8 Erwachsene am Montag den 13. August den Allwetterzoo in Münster.

So begrüßte Dorothea Behme ( Gemeindeverwaltung ) am Montagmorgen eine gut gelaunte Reisegruppe, die sich dann nach einem Gruppenfoto mit den Betreuern Ellinor Schilling (Stellvertretende Bürgermeisterin und Ratsfrau), Monika und Harald Dürr (alle 3 Mitglieder im SPD Ortsverein) pünktlich um 9 Uhr vom Treffpunkt Bürgerhaus in Bewegung setze. An die jungen Ausflügler wurden im Bus natürlich Getränke und Süßigkeiten zur Wegzehrung verteilt.

Am Eingang des Zoos angekommen waren die Ferienkinder vor Neugier nicht mehr zu halten, wurden sie doch von Frau Schilling darüber informiert was es unter den Tieren im Zoo Neues gibt.

Die unmittelbare Begegnung mit lebenden großen exotischen Tieren wie Elefanten, Tigern, Robben, Löwen, Affen, Nashörnern begeisterte Kinder und Erwachsene gleichermaßen. So konnte die Gruppe nach dem Mittagessen hautnah die Wanderung der kleinen Brillenpinguine erleben, die sich auf den Gehwegen unter den Besuchern offensichtlich wohl fühlten.

 

 

 

 

Nichts für schwache Nerven hingegen war, dass sich ein riesiger sibirischer Tiger den Besuchern auf 20 cm näherte und seine bedrohlichen Zähne zeigte. Besucher und Raubkatze waren jedoch glücklicherweise durch eine dicke Sicherheitsscheibe getrennt.

Eine Abwechslung mal kein lebendes Raubtier in unmittelbarer Nähe zu haben brachte die interaktive Ausstellung im westfälischen Pferdemuseum innerhalb des Allwetterzoos über die Rückkehr des Wolfes. Diese Wanderaustellung wurde gemeinsam mit dem NABU NRW und den NRW-Partnerzoos initiiert und informiert über die Ausbreitung und Lebensgewohnheiten der Wölfe.

Auch die einzigartige Spinnenausstellung darf nicht unerwähnt bleiben und löste vornehmlich bei den weiblichen Besuchern gruselige Gedanken aus. Es wird die Diversität der Spinnentiere anhand von 60 verschiedenen Spinnen präsentiert und in einer selbst erklärenden Ausstellung gezeigt. Selbstverständlich gehörten hierzu auch die größten Vogelspinnen der Welt.

Der absolute Höhepunkt bei den kleinen Zoobesuchern war jedoch die Flaschenfütterung des Seelöwenbabys Nova, welches bereits am 20. Juni zur Welt kam.

Um 16 Uhr ging es dann nach einem ereignisreichen Tag wieder nach Hause.

(Text: Harald Dürr, Fotos: Ellinor Schilling)

Insektenhotel aus Holz

Jeder von uns kann mit einfachen Mittel etwas für unsere Umwelt und Insekten tun. Zum Beispiel ein Insektenhotel bauen.
Hier ist ein Beispiel für ein Insektenhotel aus Holz.

Gehen Sie mit Werkzeugen, wie Säge und Bohrer, vorsichtig um. Es besteht Verletzungsgefahr.

Diese Anleitung ist ein Beispiel für die Erstellung eines Insektenhotels. Dabei wurde mit professionellem Werkzeug gearbeitet. Gehen Sie mit Bohrer und Säge vorsichtig um. Achten Sie beim Sägen und Bohren auf Ihre Finger. Halten Sie Haare und Bekleidung vom Werkzeug fern. Spannen Sie das Holzstück fest ein, damit Sie sicher bohren können.

Verwenden Sie trockenes gut abgelagertes Holz. Wählen Sie ein passendes Holzstück aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wählen  Sie einen passenden, für Holz geeigneten Bohrer aus. Messen Sie damit ab, wie lang das Holzstück sein muss. Sägen Sie anschließen das Holzstück passend zu.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spannen Sie das Holzstück ein und bohren Sie das erste Loch.
Wir haben uns für ein mittiges Loch und darum einiger maßen gleichmäßig verteilte Löcher entscheiden. Sie können sich die Stellen für die Bohrlöcher auch anzeichnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier ist die erste Bohrung und wir haben uns entschieden diese nicht ganz durchzubohren, so dass eine dünne Rückwand bleibt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier sehen Sie unser fertiges Insektenhotel. Wir haben uns letztlich für eine etwas kleinere Bohrung entschieden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

NABU – Insektensommer

Seit gestern läuft die zweite Etappe des NABU – Insektensommers. Zählt vom 03. bis zum 12. August!

Hummel bei der Rast

Alle Informationen findet Ihr bei NABU (NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V.)

Insektensommer

Dieser Link leitet zum Insektensommer weiter.

Gestern wurde im Regierungsviertel gezählt.

Bei mir im Garten finden sich schon früh Hummel und Biene.

 

Biene auf Kardendistel

Schmetterling auf Lavendel

Svenja Schulze kommt nach Wickede

Die SPD-Wickede freut sich sehr Svenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
zu unserer Podiums-Diskussion zum Thema „Zukunft für Schmetterling, Biene und Co. – Was tun gegen das Insektensterben?“

am 17.09.2018 ab 18 Uhr im Bürgerhaus Wickede (Ruhr) begrüßen zu können.

Wir alle wollen in einer gesunden Umwelt leben.
Dazu gehört auch eine große Artenvielfalt – nicht nur – von Insekten.
Wir alle können etwas dafür tun.
Zum Beispiel indem wir verschiedene Distel-Arten wachsen lassen oder auch Lavendel anpflanzen.